Je suis Greta Thunberg

Nachdem die 16-jährige Schwedin Greta Thunberg unzählige Schüler in aller Welt dazu aktiviert und motiviert hat, sich aktiv für eine verantwortliche Klimapolitik einzusetzen, die bewirkt, dass wir auch morgen noch auf der Erde leben können, ist sie der Star nicht nur beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos (dort vielleicht nicht so sehr), sondern vor allem bei Schülerinnen und Schülern.

Diese möchten sie gerne unterstützen. Am besten allerdings, völlig uneigennützig, in der Schulzeit.

Dazu noch eine kleine Anmerkung. Das Motiv der Schülerinnen und Schüler ist sicher ein richtiges und gutes, aber warum muss es in der Schulzeit sein? Warum nicht danach, nachmittags vielleicht? Auch dann kann man nämlich demonstrieren gehen.

Die Sache ist nämlich die: die Schule, in welche die Schüler gehen, befähigt sie, ein paar Jahre später ein Studium aufzunehmen und wenige Jahre später wiederum in der Wirtschaft, Politik oder an anderer wichtiger Stelle in Positionen aufzusteigen, in denen sie dann viel mehr erreichen können, als nur zu demonstrieren. Sie sind dann nämlich Entscheidungsträger und können sich dort dann dafür einsetzen, dass das Klima unserer Welt tatsächlich nicht kippt.

Wäre das nicht ein Plan? Und bis dahin einfach ganz normal nach der Schule demonstrieren gehen?

Allerdings ist die Frage, ob sie dann noch so uneigennützig handeln, wenn sie erstmal gut bezahlte Jobs haben. Vielleicht geht es in der jugendlichen Unbefangenheit doch leichter.