Als Afghane in Deutschland

Vorhin auf Facebook tickerte von einem Pfarrer, mit dem ich dort verbunden bin, eine Begebenheit durch, die er so selbst erlebt hat. Auf Nachfrage darf ich sie hier veröffentlichen, wenn auch anonym:

Ein abgelehnter Afghane meinte gestern zu mir:

„Seit meine Familie weiß, dass ich Christ geworden bin, hat sie den Kontakt abgebrochen. Ich habe dort niemanden mehr. Keine Kontakte, keine Freunde. Die bringen mich um.
Als letzte Woche die Polizei in mein Haus kam, war ich so verzweifelt, dass ich mir mit einer Glasscherbe den Fuß aufgeschnitten habe, damit sie mich nicht abschieben können. Aber sie waren wegen jemand anderem da.
Ich würde so gerne arbeiten, aber ich kriege keine Arbeitserlaubnis. Den ganzen Tag sitze ich zu Hause. Auch in die Berufsschule darf ich nicht. Das macht mich krank. Ich bin Mitte 20 und will was aus meinem Leben machen.“

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