Homosexualität ist keine Krankheit, aber

Es ist sicher eine gute Sache, dass mittlerweile in Deutschland homosexuelle Paare Verantwortung füreinander übernehmen können und eine eingetragene Lebenspartnerschaft eingehen können, gewissermaßen eine Ehe.

In manchen Kreisen gibt es Leute, die glauben, Homosexualität sei etwas, was man sich ausgesucht habe und was geheilt werden müsse.

Diese Leute sollten sich einmal fragen, wann genau im Leben sie denn ihre eigene Sexualität festgelegt haben. So zum Spaß, fragen Sie sich selber doch einmal: Wann haben Sie sich entschieden, heterosexuell bzw homosexuell zu sein?

Eben. Niemand hat dies bewusst entschieden. Es ist einfach so passiert oder war schon so in einem angelegt.

Und auch im Tierreich gibt es beispielsweise schwule Meerschweinchen, und nicht zu wenige.

Trotzdem muss ich gerade an einen Artikel denken, den ich vor langer Zeit einmal gelesen hatte. Da hieß es, dass homosexuelle Männer oftmals eine dominante Mutter (gehabt) hätten.

Nun sind alle Menschen unterschiedlich und man kann so etwas sicher nicht über einen Kamm scheren. Auch weiß ich nicht, wie die Verhältnisse prozentual gesehen wären, bei denen Homosexualität möglicherweise mit einem dominanten Mutterbild zusammenhängen könnten.

Allerdings kenne ich einige homosexuelle Menschen, Männer wie Frauen.

Zwei Männer, die ich kenne, leben in einer eingetragenen Partnerschaft. Da ich die beiden schon recht lange kenne, kann ich bei ihnen zumindest etwas über ihr Mutterbild sagen. Beide haben tatsächlich sehr dominante Mütter, wenngleich diese Dominanz vordergründig nicht so deutlich zu erkennen ist. Sie zeigt sich zwischen den Zeilen in übergroßer Fürsorge und Bemutterung.

Diese beiden Mütter machen alles für ihre Söhne. Da würde nie und nimmer eine Frau dazwischen passen. Höchstens ein Mann wäre zulässig, so scheint es das ungeschriebene Gesetz zu sein.

Einer von beiden geht nun auf die 50 zu und bringt seine Wäsche noch, na wohin, zur Muttern nach Hause. Der andere ist ein paar Jahre jünger und wo bringt er seine Wäsche hin? Sie ahnen es.

Auf diese beiden passt das, was ich damals gelesen hatte. Es ist möglicherweise nicht die Ursache für ihre sexuelle Ausrichtung, aber es dürfte, so schätze ich zumindest, diese Entwicklung durchaus begünstigt haben.

Einer der beiden kann mit Frauen gut umgehen, es ist derjenige, der früher auch immer mal mit Frauen geliebäugelt hatte. Wir kennen ihn schon seit der Schule. Aber irgendwie so richtig ging es nicht mit den Frauen, bis es dann eben ein Mann wurde.

Der andere wusste wohl schon seit seiner Jugend, welche sexuelle Ausrichtung er besitzt. Er geht mit Frauen etwas heterogen um, wenn man es einmal vorsichtig formulieren möchte. Einerseits kommt er mit ihnen gut klar, andererseits, wie mir scheint, sieht er in Frauen auch immer mal wieder die Mutter, gegen die er sich massiv zur Wehr setzen möchte, sodass es mit Frauen in seinem Leben immer wieder kracht. Er wirkt dann schnell wie ein freches und ungezogenes Kind, das sich ruppig der von ihm vermuteten femininen Dominanz zur Wehr setzen will.

Daher wirkt es auf mich, zumindest, wenn ich vom Einzelfall auf die Gesamtheit schließen will, was aufgrund dieses Artikels, den ich ja vor einiger Zeit gelesen hatte, zumindest ein wenig abgesichert zu sein scheint, dass es womöglich durchaus Faktoren geben kann, die bei der Identitätsfindung in die eine oder andere Rolle lenken können.

Trotzdem ist der Umkehrschluss sicher auch nicht richtig. Nicht jeder, der eine dominante Mutter hat, wird automatisch homosexuell. Aber möglicherweise ist es einer der Einflussfaktoren, der auch mit eine Rolle spielen kann.

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