Am 31. Oktober ist nicht Halloween

Vielleicht war es so um das Jahr 2000 herum, vielleicht etwas früher oder später, als diese seltsame Halloweenwelle auch nach Deutschland hinüberschwappte. Ein Fest der Toten und der Geister und des Gruselns. Viele Leute feiern es auch hierzulande am 31. Oktober.

Eigentlich ist am 31. Oktober aber Reformationstag.

Martin Luther reformierte im 16. Jahrhundert die damals katholische Kirche, woraus sich allerdings eine Abspaltung ergab, was so gar nicht beabsichtigt war, es entstand die protestantische Kirche, also die evangelische. Die Grundsätze von Martin Luther waren, dass jeder Mensch prinzipiell von Gott aus Gnade angenommen ist, allein aus Glauben daran, dass Gott sich den Menschen in Jesus gezeigt hat. Und um zu wissen, was es unter uns Menschen von Gott so zu wissen gibt, braucht man, so Martin Luther, keinen Papst, sondern darf selber in der Bibel nachlesen, was Generationen von Menschen dort an Erlebnissen und Interpretationen und Reflexionen aufgeschrieben haben.

Halloween ist ein düsteres Fest der Hoffnungslosigkeit, der Reformationstag ein fröhliches Fest der Hoffnung. Das ist der Unterschied.

Aber zugegebenermaßen gruselt sich der Mensch gern. Gute Nachrichten verkaufen sich nicht so leicht, zumindest dann nicht, wenn es den Menschen prinzipiell gut geht.

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