Die erste Weltkrieg in Farbe. They shall not grow old

Sieht man alte Schwarzweißfilme, die beispielsweise den ersten Weltkrieg zeigen, ist man natürlich einerseits ein wenig betroffen, es ist ja Krieg.

Andererseits ist das Ganze ja schon ziemlich lange her und zudem wirken solche Filme oft unfreiwillig etwas komisch und drollig.

Das kommt daher, dass sie nicht 24 Bilder pro Sekunde verwenden, sondern beispielsweise nur 13, und dass der Film zudem ruckelig läuft und meistens etwas zu schnell.

Man sieht also irgendwie einen Film, den man analog zu alten Western schnell mal unter der Rubrik Klamauk einordnet, obwohl man weiß, dass es sich um ein großes und reales Drama handelt.

Peter Jackson, Regisseur von Herr der Ringe, hat nun aufwändig viele Schwarz-weiß-Filme des Ersten Weltkriegs computergestützt nachbearbeitet.

Hier ruckelt nichts mehr, hier hat man plötzlich Farbe und das Verblüffende und Erschreckende ist, es sieht aus wie hier und jetzt und in der Gegenwart. Es könnte uns hier und heute genauso passieren. Das ist die Botschaft. Nichts drollig, nichts karikaturhaft, sondern alles echt und bedrohlich und real.

Der Dokumentarfilm kommt demnächst in die Kinos. Ein must see!

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