Sind wir Menschen unsterblich, mal so rein dem Wortsinn nach?

Die Frage ist diesmal gar nicht christlich oder transzendent gemeint, sondern ganz real und physisch.

Wenn es einem gut geht und man in der Blüte seiner Jahre steht, vielleicht in seiner Jugend ist, vielleicht gerade sein Abitur hat, vielleicht aber auch in den mittleren Jahren ist, aber sich insgesamt ganz gesund fühlt, kann einem durchaus der Gedanke kommen, es könnte ja ewig so weitergehen.

Warum auch eigentlich nicht?

Wenn man sich gesund ernährt, ein wenig Sport macht und so weiter, dann müsste doch alles weitergehen wie gewohnt. Denn das andere, das mögliche Ende der eigenen Existenz, ist ja viel zu abstrakt, als dass man es sich irgendwie auch nur im entferntesten vorstellen könnte.

Dann passiert etwas Kleines, es fällt einem vielleicht eine Plombe aus einem Zahn oder ein Inlay, man bekommt eine Grippe, man bricht sich irgendwas und plötzlich ist man sich gar nicht mehr so sicher über das, was eben noch als sicher erschien.

Schade eigentlich, wenn man dann so von der eigenen Hybris überholt und in die Realität zurückgeworfen wird.

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