Wespenstich? Wie Sie schnell und richtig reagieren

Manchen Menschen machen Wespenstiche nicht allzuviel aus. Kürzlich war ich bei einem älteren Ehepaar zu Gast, eine Wespe surrte umher und stach die Frau in den Arm. Kein Problem, es tat mal kurz weh und das war’s dann.

Anders so bei anderen Menschen. Manche regieren nämlich teilweise oder auch stark allergisch.

Ich gehöre wohl zur zweiten Gruppe, kein allergischer Schock, aber durchaus Tendenzen zu einer allergischen Reaktion.

In den vergangenen Jahren hatte ich zwei Wespenstiche, bei denen jeweils der ganze Arm angeschwollen war, bis hoch zur Schulter fast. Bei einem davon entwickelte sich die Vorstufe einer Blutvergiftung, dieser besagte dunkle Strich reichte schon ziemlich weit hinauf. Der Arm wurde dann im Krankenhaus ruhig gestellt und ich bekam Antibiotikum.

Letztes Jahr an einem See wieder eine Wespe. Im Hinterkopf hatte ich diese beiden unseligen Begegnungen und mir schwante Schlimmes. Eine Frau nebenan hatte mitbekommen, dass ich von einer Wespe gestochen war und bot mir an, ob sie helfen könne, sie hatte nämlich einen Stift dabei, dessen Spitze auf 50 Grad erhitzt wird und so das Gift abtötet, er heißt bite away.

Natürlich nahm ich die Hilfe an, wir erhitzten ein paar mal die Einstichstelle und das war’s dann. Nichts passierte. Keine Schwellung wie damals die beiden Male zuvor.

Heute im Freibad wieder dasselbe, am Finger erwischt. Ich wollte gerade aus dem Wasser aussteigen und griff mit beiden Händen ans Geländer, als dort scheinbar eine Wespe zugange war und mich in den Finger stach. Es dauerte eine Zeitlang, bis ich an unserem Platz war, dort machte ich das Gleiche wie am See mit diesem bite way, den ich mir mittlerweile auch gekauft hatte. Der Finger schwoll etwas an, ein kleines bisschen der Hand auch, insgesamt hielt sich das Ganze aber in Grenzen. Die Schwellung kam wohl dadurch zustande, dass ich nicht so schnell reagieren konnte, wie damals am See. Mittlerweile ist die Schwellung aber schon wieder zurückgegangen, etwas gekühlt hatte ich den Finger zwischenzeitlich natürlich auch.

Das Ganze könnte sich jetzt nach Schleichwerbung anhören, ich bekomme aber kein Geld von dieser Firma, sondern schreibe von diesem bite away, den ich damals bei Amazon bestellt hatte, den es aber mittlerweile auch in Drogeriemärkten gibt, um Menschen, die vielleicht ähnlich allergisch reagieren, etwas an die Hand zu geben, mit dem Sie jetzt im Spätsommer in der Wespenzeit schnell auf einen Stich reagieren können. Die Hitze des Stiftes tötet eben das Gift ab, ohne die Haut zu verletzen. Der Stift wirkt auch bei Stichen anderer Art, bei Bienen beispielsweise oder anderen Insekten.

Vermutlich kommen auf Dauer auch Konkurrenzprodukte auf den Markt, die dann wahrscheinlich ebenfalls gut sind. Egal, Hauptsache, Sie haben etwas in der Tasche, was Sie im Notfall schnell herausholen und anwenden können. Dann können Ihnen Wespen zwar nicht egal sein, weh tut ein Stich trotzdem, aber eine Schwellung kann weitestgehend vermieden werden.

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