Seht ihr den Mars dort stehen, er ist recht gut zu sehen

Wenn man derzeit, also im August 2018, draußen sitzt, kann man den Mars sehen. Er sieht aus wie ein Stern, ist allerdings etwas gelblich bis rötlich, wenn ich das richtig verstanden habe. Und er ist nicht gerade nah, zumindest nicht für irdische Verhältnisse, nämlich etwa 60 Millionen km entfernt.

Und das ist schon sehr erstaunlich. Dass man nämlich von hier, vom Balkon oder der Terrasse aus, einen Planeten sehen kann, der nur deswegen leuchtet und einem wie ein Stern erscheint, weil er von der Sonne angestrahlt wird, und dass man ihn sehen kann, obwohl er 60 Millionen km entfernt ist. Nicht 10 km, nicht 100 km, sondern 60 Millionen.

Warum geht das? Weil zwischen uns, also zwischen der Erde und dem Mars fast das absolute Nichts ist, ein Hochvakuum. Der Weltraum. Unendliche Weiten mit einem Vakuum leerer als jedes Vakuum, das man auf der Erde künstlich erzeugen kann. Und mit so unglaublich kalten Temperaturen im Weltall, die man sich auf der Erde auch kaum vorstellen kann, nämlich mit etwa -270 Grad Celsius.

Mit diesen Gedanken und Beobachtungen im Hintergrund bzw Hinterkopf kann man die Schöpfungsgeschichte ganz zu Beginn der Genesis in der Bibel doch etwas anders sehen. Dort schafft Gott im absoluten Nichts erstmal Himmel und Erde.

Er erschafft mit der Erde einen Lebensraum im Nichts, in bzw auf dem wir Menschen existieren können. Und auch, wenn diese theologische Darstellung schon Jahrtausende alt ist, ist sie doch auch wieder aktuell. Denn wir sind tatsächlich irgendwo im Nichts, in der Kälte und dem Vakuum und wir haben nichts außer unserem kleinen und blauen Planeten. Außer dem Lebensraum, der für uns gemacht wurde, in den unendlichen Weiten des Weltraums.

https://www.br.de/sternenhimmel/planeten-mars-saturn-venus-jupiter-merkur-100.html

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