Vorsicht und Obacht

Obacht sagt man in Bayern, wenn man eigentlich Vorsicht meint. Und umgekehrt. Sie wundern sich, dass hier so geschwafelt wird?

Das ist in vielen Medien derzeit auch so. Das sagenumwobene mediale Sommerloch hat uns ergriffen und was derzeit begerichtet wird, ist, mit einigen Ausnahmen, wohl dazu angetan, diese Ferienlücke zu füllen.

Unter diesem Gesichtspunkt sollte man derzeit die Zeitungen lesen.

Hier auf der theounge gibt es natürlich kein Geschwafel, sondern knallharte Fakten. Fakten, Fakten, Fakten. Z. B.: das Gnu springt hoch, das Gnu springt weit, warum auch nicht, es hat ja Zeit. Wussten Sie sicher noch nicht. Wurde auch jetzt erst im Sommerloch bekannt. Wissenschaftler sind der Sache nachgegangen.

Kritiker hingegen warnen vor der gesellschaftlichen Überfremdung durch das Gnu und wollen alle Gnus, die in Deutschland leben, möglichst schnell wieder in ihre Heimat abgeschoben wissen. Gefährdet sei nämlich ganz besonders die deutsche Kuh, die vor lauter Gnus möglicherweise nicht mehr wisse, ob sie nun Gnu oder Kuh sei. Das könne ja nicht hingenommen werden und das müsse man ja auch mal laut sagen dürfen.

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