Über 1500 Flüchtlinge dieses Jahr im Mittelmeer ertrunken

Die Vereinten Nationen weisen darauf hin, dass das Mittelmeer die Flüchtlingsroute mit den meisten Toten weltweit ist und dass dies kein Zustand ist, der so bleiben könne. Womit sie natürlich recht haben.

Dazu passt nicht, dass man in vielen Ländern flüchtlingsfeindliche Äußerungen in radikalen Parteien hört, oder in Deutschland sogar auch in Parteien, die einstmals nicht radikal waren, sich dann aber, obwohl sie das christliche C im Namen haben, radikale Äußerungen zugelegt hatten, um vermeintlich bei den Bürgern damit punkten zu können, was allerdings nicht hingehauen hat.

Italien schiebt weiterhin Flüchtlinge von sich weg, die mit dem Boot anzulanden drohen, hinaus aufs Meer ins Nirvana nach irgendwo.

Zwar sind sich alle einig, dass der Zustand so nicht bleiben kann, allerdings, die Mühlen der Politik mahlen langsam und es werden wohl noch viele Flüchtlinge in irgendwelchen Untiefen des Mittelmeers umkommen. Sehr viele Flüchtlinge. Ich nenne sie an dieser Stelle nun aber nicht mehr Flüchtlinge, was irgendwie so wirkt wie hilfloser und rechtloser Setzling, sondern ich nenne sie flüchtende Menschen. Oder geflüchtete Menschen.

1500 geflüchtete Menschen, das sind etwa so viel, wie zwei Gymnasien an Schülern und Schülerinnen haben. Eine gigantische Zahl.

Auch, wenn meine Idee vielleicht nicht allzu gut ist, wäre sie doch besser, als gar keine zu haben, wie es in einigen Parteien doch so zu sein scheint, drum lesen Sie mal hier. Die Idee ist, gigantische schwimmende Inseln in internationalen Gewässern im Mittelmeer zu installieren, mit riesigen, ebenfalls schwimmenden und vorgelagerten Wellenbrechern, mit kostenlosen Shuttles per Boot dorthin aus Nordafrika und allen gefährdeten Ländern, finanziert vielleicht von Privatiers, von Privatmenschen und NGOs, damit niemand mehr im Mittelmeer ertrinken muss, der auf der Flucht ist. Nie wieder. Nie wieder ein Menschenleben, das in den endlosen Fluten des Mittelmeers einfach so zugrunde geht und ausgelöscht wird.

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