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Der Gang der Erinnerung

In München wurde im Jahre 2006 die Jakob Ohel Synagoge eingeweiht, die neu aufgebaut worden war, nachdem durch die Nazis die alte Synagoge in der Reichspogromnacht niedergebrannt worden war.

Auch heute fühlen sich viele Juden in Deutschland noch bedroht, nicht ganz zu Unrecht. Es gibt Antisemitismus von unterschiedlicher Seite aus.

Bei der Grundsteinlegung der Synagoge beispielsweise sollte ein Bombenanschlag stattfinden, von rechtsextremistischer Seite aus, der jedoch glücklicherweise noch rechtzeitig verhindert werden konnte.

Hat man die Sicherheitsschleuse passiert, betritt man zunächst einen Teil des Gemeindezentrums, von dort kann man unterirdisch durch den sogenannten „Gang der Erinnerung“ in die Synagoge hinüberkommen.

Der Gang der Erinnerung hat auf der einen Seite die Namen der etwa 4000 münchner Juden, die von den Nationalsozialisten ermordet worden waren, aufgelistet. Auf der anderen Seite sieht man den Davidsstern, die Namen verschiedener Konzentrationslager, in welchen Juden zu Millionen vernichtet wurden, aber man sieht auch Handreichungen dazu, wie man mit der Schoah, der planmäßigen und völkerrechtswidrigen Vernichtung von 6 Millionen Juden umgehen soll.

Man soll sie im Gedächtnis behalten, aus der Erinnerung lernen, so die Zukunft gestalten und so auch wieder ins Leben finden.

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