Sind Sie schnell mal beleidigt? Oder kennen Sie so jemanden?

Es gibt Dinge, die Menschen tun oder sagen, die können einen tatsächlich kränken. Unhöflichkeiten, Unverschämtheiten, jeder kennt das.

Es gibt also durchaus Gründe, ab und zu mal beleidigt zu sein. Es gibt aber auch Menschen, die schnell einmal beleidigt sind, weil sie die Wirklichkeit als beleidigend interpretieren, obwohl das nicht immer so gemeint sein mag.

Von ihnen kann die Beleidigung durchaus als real erfahren werden, sie fühlen sich gekränkt, allerdings üben sie mit dieser Kränkung, mit diesem Beleidigtsein, auch eine gewisse Macht über andere Menschen aus.

Diese Macht heißt: so, jetzt seht mal gefälligst zu, dass ihr mich wieder in Ordnung bringt! Sonst geht mit mir hier gar nichts mehr! Sonst nehme ich mich so aus der Gemeinschaft heraus, dass ihr keine Freude mehr habt! Schauen wir doch mal, wer den längeren Atem hat!

Gut gefällt mir in diesem Zusammenhang der Spruch, den ich irgendwo einmal gelesen hatte: ich entscheide, wer mich beleidigt!

Dieser Spruch ist deswegen gut, weil er einen aus der Opferrolle herausbringt. Nur, weil jemand etwas Beleidigendes sagt, ist man nicht verpflichtet, tatsächlich beleidigt zu sein, ist man nicht verpflichtet, über das hingehaltene Stöckchen tatsächlich auch zu springen. Das ist das Gute. Man kann auch entgegnen: na, da haben Sie ja eine ziemlich ungewöhnliche Ansicht. Wenn Sie meinen.

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