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Teslas sogenannter Autopilot

Tesla, eine Marke, bei der Bewunderung mitschwingt. Eine Marke, die es doch tatsächlich geschafft hat, Elektroautos auf die Straße zu bringen. Und zwar welche, die nicht nur cool sind, sondern offenbar auch ganz gut. Und auch, wenn irgendwelche Kritiker, wie der Name schon sagt, Tesla immer mal wieder kritisch sehen, weil die Verkaufszahlen noch nicht stimmen, so wird sich die Firma wahrscheinlich doch durchsetzen und richtig gute Elektroautos bauen.

Aber dann ist da noch die Sache mit dem Autopiloten.

Mittlerweile darf er so nicht mehr genannt werden, sondern muss irgendwie als Fahrassistenz-System bezeichnet werden.

Kürzlich baute ein Tesla, der mit diesem Assistenzsystem fuhr, einen Unfall, bei dem der Fahrer tödlich verletzt wurde. Sein Auto, ein Tesla, überholte ein anderes und fuhr dann, während es noch auf 120kmh beschleunigte, ungebremst in einen Aufpralldämpfer hinein.

Zwar heißt es, man müsse bei diesen Fahrerassistenzsystemen immer die Hände am Steuer haben und aufpassen.

Aber hallo, wie soll das denn gehen? Fährt man selber, passt man immer auf. Fährt aber der Computer, kann man niemals innerhalb von Sekundenbruchteilen eingreifen, falls dieser irgendeinen Unsinn macht. Absolut keine Chance, selbst, wenn man dauerhaft die Hände am Lenkrad hält.

Das gilt übrigens auch jenseits von Tesla, bei anderen Automarken, die ebensolche Assistenzsysteme anbieten. Es ist offensichtlich, dass die sogenannten Fahrassistenzsysteme wohl noch nicht ganz marktreif sind. Zwar können sie vermutlich insgesamt die Statistik der Verkehrstoten reduzieren. Aber dem Einzelfall hilft das wenig.

Wenn beispielsweise Ihre Frau, Ihr Mann, Ihr Kind oder irgendjemand, der Ihnen wert und teuer ist, Opfer eines Fehlers eines Fahrassistenz-Systems wird, ist Ihnen die statistische Quote vermutlich reichlich egal.

Bis aber diese Fahrassistenzsysteme zu 99,99% sicher sind, dürfte es zurecht heißen, dass ein toter Mensch einer zuviel ist. Wenn die Zahl von Verkehrstoten im Alltag ohne diese Fahrassistenzsysteme höher ist, als mit diesen Systemen, so ist doch auch immer der Einzelfall zu berücksichtigen. Ein Toter, der völlig unschuldig ums Leben kommt, ist dennoch einer zuviel. Qualität geht vor Quantität. Immer. Das gebietet die Menschenwürde.

Denn Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, so die biblische Sicht. Und bereits ein Ebenbild Gottes ist so wichtig, dass man es niemals leichtfertig aufs Spiel setzen darf. Man darf es niemals gegen die Quote tauschen.

Golem.de: Vorläufiger Unfallbericht: Teslas Autopilot beschleunigte vor tödlicher Kollision.
https://www.golem.de/news/vorlaeufiger-unfallbericht-teslas-autopilot-beschleunigte-vor-toedlicher-kollision-1806-134845.html

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