neu

Stechmücken und Autos

Über gewöhnliche Stechmücken weiß ja der Normalmensch, außer seinen sommerlichen Erfahrungen mit ihnen, nicht allzu viel.

Dabei gibt es Dramen in ihrem Milieu, die wir nicht einmal ahnen. Wenn eine gewöhnliche Stechmücke beispielsweise nach getaner Arbeit gerade über Felder, Wiesen und Auen dahingleitet und dann über ein graues Band aus Asphalt dahinzuschweben gedenkt, kann es sein, dass eine Windschutzscheibe mit Tempo 100 bis 200 auf die Mücke prallt und diese pulverisiert und auf wenige Nanometer komprimiert. Der Supergau für eine Mücke.

So aber ergeht es jährlich unzähligen Mücken auf Autobahnen in unzähligen Ländern.

Ganz anders beim Blauwal, dem größten bekannten Tier unserer Zeit, welcher sich ebenfalls um kleinste Lebewesen kümmert, nämlich das Plankton, welches ihn ernährt. Und zwar tonnenweise.

Während der Blauwal aber Plankton sammelt, um zu leben, sammeln die Autos Mücken, ohne dass irgendjemand davon einen konkreten Nutzen hätte. Die Autofahrer sind genervt, die Mücken ebenfalls.

Vielleicht sollte die Autoindustrie, statt in der Elektromobilität weiter zu forschen, mehr Ihre Bemühungen dahingehend anstellen, zu überlegen, wie man die Energie aus den abertausend Mücken für den Antrieb nutzbar machen könnte. Macht der Blauwal ja auch. Vorsprung durch Blauwal.

Kommentar verfassen...(Kommentare, die Links enthalten, müssen auf Freischaltung warten)

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.