Mimimi

In der ZEIT wird der These nachgegangen, dass viele in unserer Gesellschaft sich als Opfer fühlen.

Das wirkt zunächst sonderbar, wo doch Deutschland die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt ist und es einem in kaum einem anderen Land der Welt so gut geht. Dennnoch erleben viele Menschen sich in der Opferrolle. Wie kann das aber sein?

Ein Teil der Antwort ist der, dass man sich in besonderer Weise für das eigene Leben und das vermeintlich einem zustehende Glück verantwortlich fühlt, welches doch bitte auch die anderen für einen mal organisieren und stärker realisieren sollten. Wenn es dann aber nicht so klappt mit dem Glück und dem eigenen Leben, gerät man in die Opferrolle.

Und auch in anderer Weise tut man dies.

Weil es einem eigentlich doch recht gut geht, laufen viele Menschen mit einem schlechten Gewissen im Gepäck herum. In rechten politischen Kreisen geht man meistens dergestalt damit um, dass man gegen die Ärmsten der Armen wettert und polemisiert, weil sie einem ein so schlechtes Gewissen machen. Die Flüchtlinge beispielsweise, bedürftige und armselige und hilflose Menschen im Grunde, werden dann als Schmarotzer bezeichnet, nur, um sich der eigenen Gewissensbisse aggressiv entledigen zu können.

Genauer und umfangreicher kann man das unter folgendem Link nachlesen.

https://www.zeit.de/kultur/2018-05/opferkultur-debatte-sexismus-freiheit-gesellschaft

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