Dieselfahrverbote – und unkonventionelle Lösungsmöglichkeiten

Es ist der Horror eines jeden Dieselsbesitzers, plötzlich in der Innenstadt nicht mehr nach Lust und Laune fahren zu können. Manchmal hat man ja auch Lust, einfach im Auto zu sitzen und nur den Motor laufen zu lassen und ein paar mal aufs Gas zu drücken, um einfach den Sound zu hören. Oder um die Nachbarn den Sound hören zu lassen. Doch damit ist nun Schluss.

Denn der Horror von Diesel-fahrverboten wurde nun Realität, und zwar in Hamburg, im Stadtteil Altona, wo zwei Hauptverkehrsstraßen nun von Dieselfahrzeugen nicht mehr befahren werden dürfen.

Die Dieselbesitzer müssen sich nun also äußerst kompliziert Umwege durch die Wohngebiete suchen. Um ihnen entgegenzukommen, signalisierte jedoch der Hamburger Senat seine Bereitschaft, in diesen Bereichen die verkehrsberuhigten 30er-Zonen in 60er- Zonen umwandeln zu wollen.

Anders in München.

Hier ging die Feinstaubbelastung über die Jahre immer mehr zurück, was bleibt, sind lediglich die hohen Stickoxidausstöße der Dieselfahrzeuge.

Hier verspricht die Firma D-Baloon-It Hilfe. Ein speziell von ihr entwickeltes System soll dafür sorgen, innerhalb der Stadt auch mit Dieselfahrzeugen praktisch ohne Schadstoffemissionen fahren zu können, weil diese aufgefangen und später vor der Stadt abgelassen werden können.

Man kann sich das Ganze, einfach gesagt, wie einen Ballon vorstellen, der über den jeweiligen Auspuff gestülpt wird. Technisch ist es natürlich weitaus komplizierter, es wird nämlich ein Ballon über den Auspuff gestülpt. Da ein Ballon aber nicht unbegrenzt aufzublähen ist, ist die Reichweite auf etwa 3 km begrenzt.

Das reiche jedoch durchaus, um schnell zum Bäcker nebenan zu fahren, zum Geldautomaten oder zur nächsten U-Bahn-Station, und sollte man dort keinen Parkplatz finden, hätte man immer noch die Möglichkeit, zurück in die eigene Tiefgarage zu fahren und dann zu Fuß zur U-Bahn-Station zu gehen.

Wenn die Ballons voll sind, könne man sie bequem vom Auspuff abkoppeln und beispielsweise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln vor die Stadt zu speziellen Entsorgungspunkten befördern, wo sie dann geöffnet werden und die schädlichen Stickoxide in die Atmosphäre enströmen können, so dass sie in der Stadt keinen Schaden mehr anrichten können. Speziell Kinder würden sich über die bunten Ballons freuen, die sie beispielsweise dann in 60er-Zonen übergeben bekämen und von dort aus mit öffentlichen Verkehrsmitteln vor die Stadt fahren könnten.

Als Alternative ist auch eine Technologie angedacht, die sich gerade noch in der Entwicklung befindet, nämlich die Entsorgung der Stickoxide über die hauseigenen Abwassersysteme, also über die Toilette, die ja in jedem Haushalt vorhanden sein dürfte. Da Stickoxide jedoch flüchtig sind und tendenziell nach oben streben, müssten sie zunächst mit Schwermetallen angereichert werden, um dann in der Toilette hinabgespült zu werden, von wo aus sie die Kläranlagen der Stadt bequem erreichen können, um dort herausgefiltert zu werden.

Der Diesel ist somit nicht das Problem, sondern die Lösung.

Teile des Artikels sind möglicherweise fiktiven Charakters.

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