Wichtiges zur EU-Datenschutzverordnung

Was die meisten nicht wissen, ist, dass die neue EU-Datenschutzverordnung nicht nur online gilt, sondern genauso auch offline.

Wer künftig in der EU beispielsweise Pommes essen möchte, muss zunächst auf einem vom Kellner oder der Kellnerin ausgehändigten Formular ankreuzen, dass er sich bewusst ist, vom Kellner oder der Kellnerin bedient und möglicherweise auch ausgespäht zu werden.

Zudem muss er damit übereinstimmen, dass er beim Betreten eines Restaurants möglicherweise auch von anderen Gästen und weiterem Personal gesehen werden und seine Gespräche möglicherweise über die Ohren anderer aufgenommen werden könnten. Ferner muss man zustimmen, dass derart aufgenommene Gespräche möglicherweise rezeptiv weiterverwendet und weiterentwickelt werden könnten.

Und last but not least muss an jedem Pommes ein Beipackzettel angebracht sein, welcher Entstehungsort, Aufzucht, Fütterung und Zutaten beim Frittieren des Pommes einwandfrei und durchgängig nachweisen kann.

Im Gegenzug für diese geringfügigen bürokratischen Aufwendungen erlangt der Bürger in der EU allerdings maximale Sicherheit, was das Betreten von Restaurants, die Gespräche innerhalb und das Essen von Pommes betrifft.