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Wie Sie richtig streiten (ohne sich zu streiten)

Wenn das Leben an den meisten Tagen lieber süß schmecken soll, anstatt ranzig und sauer, liegt das auch daran, wie Sie mit anderen Menschen kommunizieren.

Wenn Sie gerne zwei Fehler in einem Satz machen, formulieren Sie wie folgt. Damit ist eigentlich der Grund für jeden Streit gelegt und Ihr gegenüber wird auch keine Anstalten machen, auf Ihr Anliegen einzugehen zu wollen:

„Du machst doch immer alles falsch!“

Der eine Fehler ist die Anrede mit du. Ihr gegenüber bekommt das Gefühl, sich gegen einen Vorwurf wehren zu müssen. Der andere Fehler ist das Wörtchen „immer‘, Iir Gegenüber wird in eine Ecke gedrängt, weil es ja scheinbar nicht um eine aktuelle Sache geht, sondern um ein Thema, das er oder sie angeblich immer macht. Wie soll er da auch rauskommen?

Wesentlich sinnvoller und zielführender ist es, wenn Sie Ich-Botschaften formulieren. Wie Sie das machen können, wird im folgenden Video dargestellt.

Wichtig ist im Grunde, erst einmal die Situation zu beschreiben, dann zu kommunizieren, wie es Ihnen selber damit geht und schließlich in einer Bitte zu enden.

Ich-Botschaften sind zwar auch nicht das Allheilmittel für jeden Konflikt, aber sie erhöhen doch deutlich die Erfolgschancen dafür, dass Ihr Gegenüber zum einen versteht, was Ihr Anliegen überhaupt ist, und zum anderen möglicherweise tatsächlich auf eine Weise darauf reagiert, die Sie für wünschenswert halten.

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