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Eine Spinne am Abend soll ja Glück bringen

Wenn da etwas durch die Wohnung krabbelt, ist das nicht jedermanns Sache. Bei einer Maus kann es schon mal ein lautes Kreischen hervorrufen, in der Regel sind es aber keine Mäuse, sondern ab und zu mal eine Spinne.

Wie schön, dass diese Begegnung, ganz im Gegensatz zu schwarzen Katzen, die sich ja schon überhaupt nicht mehr über die Straße trauen, weil sonst irgendwelche abergläubischen Menschen nicht mehr weiter fahren können, bei Spinnen ja Glück bringen soll. Den Menschen. Der Spinne nicht, denn für sie geht solch eine Begegnung ja meistens schlecht aus.

Das erste Gebot in der Bibel übrigens, welches da heißt, man solle keine anderen Götter haben neben Gott, kann einen auch vor Aberglauben bewahren. Denn der Aberglaube ist ja im Grunde ein Götze, also ein selbst erschaffener Gott, dem man dann anheimfällt.

Und wenn man das einmal erkannt und verinnerlicht hat, kann man auch getrost nach einer schwarzen Katze weiter geradeaus gehen und auch die schwarze Katze braucht auf einen keine Rücksicht mehr zu nehmen.

Und wenn dann noch eine Spinne vorbeikommt, mag man sich scherzhaft denken, sie bringe vielleicht Glück, ganz egal, ob man sie dann laufen lässt oder zerquetscht. Aber abhängig von dem vermeintlichen Glück einer Spinne ist man dann nicht mehr.

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