Wie könnte alles besser werden?

Wenn man sich in der Welt so umschaut, ohne nun pauschal werden zu wollen, kann man andererseits ganz pauschal sagen, es läuft nicht alles optimal.

Ungerechtigkeiten, Kriege, Streit und so weiter. Wie kommt man da raus und kann die Welt besser und gerechter und lebenswerter machen?

Dazu gibt es viele verschiedene Ansätze, aber im Grunde ist es auch der Ansatz der meisten Religionen im Bereich der Ethik, dieses Ziel zu erreichen.

So z.B. in der christlichen Ethik, die Jesus auf 2 Gebote komprimiert. Man soll Gott lieben und seinen Mitmenschen wie sich selbst. Wobei hier im Grunde 3 Aufforderungen drinstecken, Gottesliebe, Nächstenliebe und Selbstannahme.

Und schon ist die Welt ein besserer Ort.

Man braucht nämlich nicht auf irgendwelche äußeren, politischen Ereignisse zu warten, um loszulegen. Man kann das Hier und Heute und direkt in der Familie und der Nachbarschaft bewerkstelligen.

Gehe mit deinen Mitmenschen anständig um, gehe mit dir selbst anständig um und plötzlich ist die Welt besser. Und damit das Ganze nicht zu leicht ist, spitzt Jesus es noch etwas zu. Nicht nur die Nächstenliebe soll man in die Tat umsetzen und leben und praktizieren, sondern auch die Feindesliebe. Denn was wäre schon besonderes daran, wenn man nur die liebt, die einen auch lieben? Nein, ein wenig solle man schon über seinen Schatten springen, gerade auch seine Feinde soll man lieben.

Und schon gibt es keinen Krieg und keine Ungerechtigkeiten und keinen Hass und keine Gewalt mehr. So einfach geht das. Und so schwer.

Der Gedanke der Gottesliebe, der in Jesu Aussage zu diesem Doppelgebot der Liebe an erster Stelle kommt, beinhaltet im Grunde die beiden weiteren Gebote. Denn wer Gott liebt, erkennt in jedem Mitmenschen ein kleines Ebenbild Gottes, zu welchem Gott den Menschen laut dem biblischen Buch Genesis ja schuf. Und da man Gott lieben soll, soll man natürlich auch sein Ebenbild lieben. Und auch sich selbst, denn man ist ja selber eines.

Einfacher formuliert wäre das Gebot also das folgende:

Liebe Gott!

Denn dies beinhaltet automatisch, dass man den Mitmenschen und sich selbst auch lieben und annehmen soll. Aber ganz so sehr komprimieren wollte Jesus es vermutlich dann doch nicht, denn es hätte wohl nicht jeder sogleich verstanden.

In der aktuellen Formulierung jedoch, liebe Gott und deinen Mitmenschen wie dich selbst, sollte aber eigentlich jedem Menschen klar sein, was gemeint ist.

Und los geht’s, let’s make the world a better place. Hier und Heute und Jetzt. Und morgen und übermorgen auch noch. Was hält Sie noch davon ab?

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