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Warum der Sonntag ein Geschenk ist

Hoffentlich haben Sie heute frei, gutes Wetter und können den Sonntag genießen.

Das ist nicht selbstverständlich, denn es gibt viele Menschen, die heute trotzdem arbeiten müssen.

Ganz zu Beginn der Bibel, in der Genesis, steht der erste Schöpfungsbericht. Er ist wohl eine Art Lied gewesen, das in der Gemeinde gesungen wurde, und in verschiedene Strophen gegliedert. Zu Beginn schuf Gott Himmel und Erde und dann nach und nach, eingeteilt in Strophen bzw Tage, den ganzen Rest. Am letzten Tag habe er sich ausgeruht.

Theologisch soll damit nicht unbedingt gesagt werden, dass Gott ein Wesen wäre, das nun Ruhe bräuchte. Sondern es geht eigentlich um den Menschen. Auch er, der Mensch, soll sich an diesem Rhythmus orientieren, da Gott diesen Rhythmus für richtig befindet. Er selbst habe sich am letzten Tag der Woche ausgeruht. Und so sollen es auch die Menschen machen, zumal dies von höchster Stelle so legitimiert wurde.

Darin findet sich die Auffassung, dass der Mensch Zeiten der Ruhe braucht, um nicht wie ein Hamster im Hamsterrad oder wie eine Maschine zu funktionieren. Denn dann wäre er kein Mensch mehr, sondern ein Hamster oder eine Maschine.

Der Mensch braucht Ruhephasen, am besten mindestens einmal die Woche, am besten einen ganzen Tag. Und diese Ruhepausen sollte man genießen. Denn nur wer genießt, ist auch genießbar.

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