Farid Bang macht ein Statement zu Frauen

Farid Bang, das ist der eine der beiden Sänger, die bei der Echo-Preisverleihung die ganze Bundesrepublik absichtlich oder aus Dummheit heraus umgekrempelt hatten durch eine von vielen Menschen als antisemitisch angesehene, auf jeden Fall aber respektlose und geschichtsvergesse Textzeile: der Körper des Sängers oder des literarischen Ichs sei definierter als der von Auschwitzinsassen, so hieß es in dieser Textzeile.

Da das Lied neben dieser dubiosen und skandalträchtigen Zeile aber auch mächtig nach unten in Richtung Frauen tritt, zumindest verbal, hat sich Farid Bang nun wohl gemüßigt gesehen, einmal klarzustellen, dass er ja nicht unbedingt etwas gegen Frauen habe.

Die Begründung wirkt doch ein wenig unbeholfen originell in ihrer unfreiwilligen Komik: Denn Frauen seinen ja auch Lebewesen, sie atmen und essen und ohne Frauen sei es ja auch irgendwo langweilig.

Vielleicht könnte ihm jemand beiläufig mal sagen, dass nicht nur Frauen, sondern auch Juden übrigens Menschen sind. Damit er dann künftig derartige Textzeilen am besten gar nicht und nirgendwo mehr einbaut.

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