Kippa tragen. Gestern, heute, immer.

Gestern trugen in vielen Städten Deutschlands Menschen die jüdische Kippa, um ein Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen.

Denn vor einigen Tagen war es in Berlin zu einer antisemitischen Attacke auf einen jungen Israeli gekommen, der offenbar nichts gemacht hatte, als die Kippa zu tragen.

Drum ist es ein gutes Zeichen, dass nun viele Menschen in Deutschland sich gegen Antisemitismus solidarisieren.

Allerdings sollte diese Solidarität, falls sie es nicht schon sein sollte, eine grundlegende Einstellung sein, werden uns bleiben. Und zwar einerseits so, dass Juden in Deutschland weiterhin unbehelligt leben und sich sicher fühlen können. Und darüber hinaus auch andere Gesellschaftsteile, die ebenfalls für Anfeindungen geeignet sind, wie beispielsweise Muslime, Schwule, Sinti, Roma, Zigeuner, Migranten, Ausländer, Flüchtlinge und ähnliche.

Das äußerliche Zeichen des Kippa-Tragens von gestern muss auch künftig innerliche Einstellung und Zeichen von Zivilcourage sein und bleiben.

Antisemitismus: Und morgen trägt wieder keiner die Kippa | ZEIT ONLINE

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-04/antisemitismus-kippa-demonstration

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