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Eigentlich ohne Worte

Nachvollziehbar, dass man in der Stadt Hundetoiletten aufstellt. Man möchte ja nicht dauernd in das treten, was aus irgendeinem Hund hinten herausgekommen ist, denn die Bürgersteige sind eng und die übelriechenden Tretminen liegen gerne überall herum. Aber auf dem Land? Dort, wo ringsherum Weideflächen sind, auf welchem sich Rindviecher erleichtern?

Es gibt Dinge, die muss man nicht verstehen. Zumindest nicht in Bayern. Hauptsache, das Land bleibt sauber. Fragt man sich allerdings, ob es für Kühe nun auch spezielle Toiletten gibt? Und für die Hirsche und Füchse aus dem Wald?

Nachtrag. Was erstmal so absurd wird, hat allerdings offenbar einen ernsten Hintergrund, den man hier nachlesen kann.

Trotzdem wird die scheinbare Absurdität der Hundetoilette, die auf dem Titelbild völlig allein in den Weiten der bayerischen Landschaft herumsteht, auch durch diesen Hintergrund nicht ganz beseitigt. Die nächste Hundetoilette dürfte nämlich über 10 km entfernt sein. Aber gut, ist ja mal ein Anfang. Vielleicht findet sich ja ein einsichtiger Hundebesitzer, der dort die Beutel für die Notdurft seines geliebten Vierbeiners entnimmt und dann tatsächlich ins Auto packt, vielleicht ins Handschuhfach, und bis ins nächste Dorf zu einer öffentlichen Mülltonne fährt. Denn auch die nächste öffentliche Mülltonne dürfte etwa 10 km entfernt sein.

7 Kommentare

  1. Tja, gerade weil die Hunde sich so gerne auf den Weiden erleichtern und weil viele Bauern davon überzeugt sind, dass Hundekot im Viehfutter enorm schlimme Folgen haben kann und vielleicht auch, weil da sehr wenig Verständnis ist, für die Bauern. Ja, gerade in Bayern, wo ab und zu noch eine Kuh auf der Weide ist und sogar manchmal Heu gefüttert wird, wird es wohl beim Kampf Bauer vs. Hundehalter aus der Stadt bleiben. Schade eigentlich. Denn zum einen nimmt sich keiner die Zeit, die Bauern gut zu informieren und zum anderen wird deren Wunsch nach hundedreckfreien Weiden (wem gehört der Grund?) nicht respektiert. Eigentlich ist es nämlich völlig egal, warum jemand nicht möchte, dass ein Hund auf seinen Grund und Boden sch……


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  2. Nicht so blöd…. Hundekot enthält je nach Jahreszeit erhebliche Hormon-Dosen, die bei trächtigen Kühen zu Fehlgeburten führen können. Ein Hund auf der Weide und dessen Kot im Futter der Kühe, mag da ggf. noch kein Problem sein. Wenn man manche Urlaubsgegenden aber sieht, in denen dann doch einige Hunde unterwegs sind, macht das Sinn. vorausgesetzt, der Kot mit Beutel landet dort, wo er hingehört: im Müll!


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