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Soll man Kriege führen?

Es gibt die Vorstellung von Staatenlenkern, man solle es ganz clever machen, nämlich Kriege nur dann führen, wenn man ganz sicher sein könne, sie auch zu gewinnen.

Aber wie sieht das aus? Was, wenn irgendjemand die Idee hätte, beispielsweise gegen Nordkorea einen Krieg zu führen, den man dann auch absolut gewinnen wollte? Müsste man dann Nordkorea in Grund und Boden bomben, so dass kein Wurm sich mehr regen kann? Oder müsste man alle, die überlebt hätten, gefangen nehmen oder erschießen am Ende? Und das nur, weil man möglicherweise Streit mit dem Diktator des Landes hätte? Müssten dann also alle stellvertretend für diesen Streit kämpfen und sterben?

Wenn man sich also solch eine These, nämlich Krieg zu führen, um zu gewinnen, einmal genauer überlegt, merkt man, dass man immer nur verlieren kann, selbst, wenn man vermeintlich gewinnt. Man könnte das dann Kollateralschaden nennen, aber dieser Begriff meint im Grunde, dass viele unschuldige Menschen umkommen. Die Menschlichkeit, die Humanität stürbe an erster Stelle.

Wenn Krieg ist, entstehen plötzlich viele Verbrecher und einige werden sogar zu Mördern. Denn im Krieg gelten zwar einerseits Kriegsgesetze, aber diese werden gerne auch immer mal wieder übertreten. Zurück bleiben Wunden zwischen Menschen und Völkern. Und weder der vermeintliche Sieger, noch der Verlierer gehen heile aus der Sache heraus. Im Grunde gibt es nur Verlierer. Auch, wenn es verbal anders deklariert wird.

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