Facebook

Derzeit regt man sich darüber auf, dass Facebook die Daten von vielen Nutzern an Cambridge Analytica weitergegeben hat.

Facebook hat wahrscheinlich mehr Daten von allen möglichen Bürgern, als jeder Geheimdienst der Welt sich früher hätte einmal erträumen können. Und warum? Weil man sie gerne und bereitwillig gibt, weil man nämlich gerne kommuniziert und manche sich gerne auch selber darstellen.

Und weil man so an diesem Netzwerk hängt, konnte den Nutzern auch zielgerichtet Werbung eingeblendet werden, die beispielsweise ganz subtil zur Wahl von Obama führten oder im Fall von Trump, vermutlich indem Russen auf Facebook Werbung schalteten, zur Wahl von Donald Trump.

Das Einzige, was hilft, ist wohl, wenn man bereits in frühem Alter mehr in Sachen Medienkompetenz ausgebildet wird und mehr weiß, welche Daten man von sich preisgeben kann und sollte und wie man verschiedene Meldungen einzustufen hat. Denn nicht jede Meldung ist ernst gemeint, manche will absichtlich in die Irre lenken und Unglaubwürdigkeit der Medien erzeugen, und es geht darum, künftig immer mehr kritisch an Meldungen heranzugehen und mögliche Fake-news selbst enttarnen zu lernen. Damit auch die Bürger von morgen mündig sind und bleiben und in die Welt hinaus schauen können, wie sie ist, und nicht in eine Welt, die völlig verzerrt dargestellt wird.

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