Oops, they did it again

Die Autoindustrie bleibt in Sachen Dieselskandal weiterhin ein Thema in den Medien und auch vor Gericht. Nun ist auch BMW dran. Wie B5 aktuell vorhin berichtete, gibt es auch beim BMW einige Dieselmodelle, bei denen die Software nicht diejenige war, die es hätte sein sollen. Die Schadstoffemissionen waren dementsprechend um das bis zu 27 fache höher, als eigentlich erlaubt. Das ist natürlich nicht gerade charmant für den Autokonzern, der ja bis vor kurzem noch damit kokettiert hatte, am Dieselskandal überhaupt nicht beteiligt zu sein.

Man habe versehentlich bei einigen zig tausend Autos diese falsche Software aufgespielt.

Diese Entschuldigung erinnert ein bisschen an den ehemaligen Kapitän der Costa Concordia, der ja auch einfach so und ohne sein Zutun als einer der ersten von Bord gegangen war, indem er nämlich ganz ohne eigenes Zutun und zufällig in ein Rettungsboot gefallen sei. Okay, zuvor hatte er die Costa Concordia, ein riesiges Kreuzfahrtschiff, zu nah an eine Insel gesteuert und sie dort auf Grund gefahren.

Schade eigentlich, dass die Erklärungsversuche immer so durchschaubar sind. Andererseits haben sie in ihrer Schlichtheit doch einen gewissen Charme und eine gleichbleibende Originalität.

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