Glauben Sie an die Macht der Gedanken?

Manchmal kann ein kleiner Gedanke einem den Tag retten, manchmal einem das Leben zerstören. Glauben Sie das?

Nehmen wir mal an, eine Arzthelferin ruft bei Ihnen an und sagt Ihnen, Sie hätten eine unheilbare Krankheit. Ab da ist ihr Tag völlig ruiniert und vermutlich auch die nächsten Wochen, Monate und Jahre. Vielleicht wird dieselbe Arzthelferin in drei Wochen anrufen und sagen, pardon, das war die falsche Diagnose, wir hatten Sie verwechselt. Sie sind kerngesund! Und wieder ist Ihr Leben mit einem Schlag ein völlig anderes.

Was war der Grund? Ein kleiner Gedanke. Dieser Gedanke muss noch nicht einmal stimmen, es reicht schon, wenn er gedacht wurde. Ein kleiner Gedanke wird zu etwas Größerem, zieht Handlungen nach sich, kann Menschen verändern, kann ganze Familien, Gesellschaftsgruppen, Länder und Landschaften und sogar die ganze Welt verändern.

Ganz am Anfang in der Bibel, in der Genesis, spricht Gott, es werde Licht, und es ward Licht. Ein kleiner Gedanke steht am Anfang aller Existenz. Gott dachte sich, es soll etwas in Existenz kommen. Und so geschah es.

Am Anfang von allem steht eigentlich fast immer der Gedanke. Wir fahren dieses Jahr im Sommerurlaub nach Bielefeld, wird ganz andere Gefühle bei Ihnen freisetzen und die nächsten Monate prägen, als wenn Sie hören, wir fahren im Sommerurlaub nach Kalifornien.

Sie liebt mich, er liebt mich, wird Ihr Leben völlig anders weiterlaufen lassen, als wenn es hieße, sie hasst mich, er hasst mich.

Ein kleiner Satz, ein kleiner Gedanke reicht, um das Leben eines Menschen grundlegend zu verändern.

Ein paar Gedanken reichten, um das Christentum zu gründen. Die Gedanken waren, Gott ist gnädig und er ist nah und er liebt die Menschen. Und noch ein Gedanke, nach dem Tod gibt es eine Hoffnung auf ein Leben bei Gott. Aus diesen kleinen Gedanken wurden 2,1 Milliarden Gläubige weltweit. Und über die Jahrtausende hinweg natürlich wesentlich mehr.

Weil ein kleiner Gedanke alles verändern kann, ist es auch wichtig, was man so von sich gibt. Persönlich, gegenüber der Familie, Freunden und gegenüber der Gesellschaft. Und deswegen ist es auch wichtig, was Medien schreiben. Man kann sich die Welt schön schreiben, man kann sie sich genauso gut schlecht reden. Aus solchen Gedanken erwachsen dann wieder Handlungen, die wiederum das Leben von Menschen gut oder schlecht beeinflussen.

Abschließend noch ein paar Gedanken, komprimiert auf ein einziges Wort. Denn zum rechten Zeitpunkt das entsprechende Wort gesagt, kann einem ebenfalls den Tag retten oder ihn komplett zerstören.

Krieg.

Frieden.

Tod.

Geburt.

Freundschaft.

Missgunst.

Vertrauen.

Hass.

Liebe.

Diktatur.

Freiheit.

Demokratie.

Zukunft.

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