Die unfreiwillige Komik des Lutz Bachmann

Lutz Bachmann, nie gehört? Das ehrt Sie.

Er gilt als der Initiator der als rassistisch, islamfeindlich und fremdenfeindlich eingestuften Pegida-Bewegung und wollte gestern nach Großbritannien einreisen. Aus dem Umfeld von Pegida hört man Thesen und Forderungen wie die, dass man Ausländer generell schnell abschieben solle, ganz besonders natürlich kriminelle Ausländer.

Da Herr Bachmann aus britischer Sicht als vorverurteilter Ausländer nach Großbritannien einreisen wollte und von dort dann, nachdem er zunächst in Abschiebehaft saß, auch wieder außer Landes gebracht wurde, kann man das ganze als Ironie der Geschichte sehen. (Lutz Bachmann ist nach deutschem Recht mehrfach als Kleinkrimineller verurteilt worden sowie auch wegen Volksverhetzung.)

Ursprünglich hatte er vorgehabt, am Speakers Corner Gedanken vorzulesen, welche nach Ansicht des britischen Staates nicht gerade dazu geeignet waren, das Gemeinwohl zu fördern. Deshalb musste er das Land wieder verlassen.

Besäße er nun einen Sinn für feine Ironie, könnte er sich selbst an den Kopf fassen und denken, oh Mann, wie konnte ich nur so verbohrt sein? Bin ich doch selber Ausländer in fast allen Ländern dieser Welt.

Könnte. Hätte. Sollte. Ob Lutz Bachmann diesen hintergründigen ironischen Feingeist aufbringt, bleibt allerdings ein wenig zu bezweifeln.

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