Was ist das Leben und was der Tod ?

Über das Leben und den Tod kann man lange philosophieren und wird wohl immer zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen.

Ein Gedanke Senecas, des berühmten römischen Philosophen und Erziehers sowie Beraters von Kaiser Nero, hat aber, wie ich finde, die Jahrtausende überdauert. Er ist hier im Folgenden einmal wiedergegeben.

In hoc enim fallimur, quod mortem prospicimus: magna pars eius iam praeterit; quidquid aetatis retro est mors tenet.

(Lucius Anneus Seneca, Epist. morales 1)

Denn darin täuschen wir uns, dass wir in die Ferne auf den Tod blicken: ein großer Teil von ihm ist nämlich schon an uns vorbeigezogen. Denn was auch immer an Zeit zurück liegt, gehört dem Tod.

Positiv formuliert hört sich das dann so an. Das, was wir haben, ist stets der Augenblick und die Gegenwart sowie die Hoffnung auf Zukunft. Zudem ist es unsere Erinnerung, die unsere Gegenwart und Zukunft prägt. Vivamus atque amemus, wie Catull in seinem Lesbia-Gedicht sagt. Lasst uns leben und lieben. Sowohl den Augenblick, als auch die Zukunft, die wir erhoffen dürfen, als auch die Menschen, die mit uns auf unserer Reise durch das Leben sind.

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Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. ulrichsblog sagt:

    ich würd den Tod als letzte Lösung der großen Rätsel bezeichnen. Oder als Begleiter… Siehe auch https://ulrichsblog.wordpress.com/2012/09/22/gedanken-zum-sterben/

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