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Ideen gegen Amokläufe in den USA

Nach dem verheerenden Amoklauf von vor ein paar Tagen in Florida in den USA an einer Schule melden sich verschiedene Leute zu Wort, die glauben, derartiges in Zukunft auf irgendeine Art und Weise verhindern zu können.

Zunächst einmal gab es eine Schülerinitiative, die, völlig naheliegend, forderte, dass man doch einfach den Zugang zu Waffen erschweren solle. Was erst einmal so naheliegend klingt, schmeckt der US-amerikanischen Waffenlobby natürlich nicht allzu gut. Deshalb meldet sich nun der Herr Präsident Trump mit einer Initiative zu Wort, man solle doch einfach die Lehrer bewaffnen – bzw diese Idee einmal überprüfen.

Das Satiremagazin Postillon hätte dagegen den Vorschlag, einfach alle Schulen in den USA zu schließen, da ja 100% aller schulischen Amokläufe an Schulen stattgefunden hätten.

Als vierten Weg würde mir noch einfallen, einfach alles, was an einer Schule kreucht und fleucht, in eine Rüstung a la Star Wars Stormtroopers einzupacken. Wo keine Kugel hindurch kommt, da gibt es natürlich auch keine Opfer. Im Grunde könnte man das dann aufs ganze Land ausweiten. Wenn jeder US-Amerikaner eine Stormtrooper-Rüstung tragen würde, wäre das Land ein ganzes Stück sicherer und alle Waffenliebhaber könnten weiterhin ungehindert durch die Gegend ballern. Eine Win-Win-Situation für alle. Zudem würde eine solche Rüstung einen auch vor Giftspinnen, Alligatoren, weißen Haien, spanischen Galeeren und Pumas schützen, alles Tiere, bis auf die Giftspinne und die spanische Galeere vielleicht, die ja den Waffenbesitz legitimieren, wenn nicht gleich nahelegen.

Oder als fünfte Variante: man macht jetzt mal große Worte und ändert dann einfach: gar nichts. Das ist wahrscheinlich die realistischste Lösung.

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5 Kommentare

  1. Solange man immer nur GEGEN ein Übel ankämpft und ihm keine sinnvolle Alternative gegenüberstellt, die den Wahnsinn obsolet macht, wird keine Mauer, keine Waffe und keine Demo was ändern.
    Ich hoffe (wenngleich mir die Absurdität dieser Haltung klar ist) immer noch, dass sich einmal was in eine positive Richtung tut.

    übrigens… gratuliere zur Gestaltung des blogs!

  2. Danke für das Lob, freut mich sehr. Ja, man müsste, um ein negatives Verhalten zu beenden, natürlich ein positives, alternatives Verhalten anbieten. Ist aber schwer zu ersinnen, wie das aussehen sollte. Wenn jemand nun gerne Waffen kauft, was könnte man ihm stattdessen anbieten, um ihn für etwas Positives zu begeistern. Geht glaube ich realistischerweise leider nicht. Mit allzu viel Vernunft ist Waffen Liebhabern vermutlich nicht beizukommen.

  3. Ich bleib trotzdem dabei, auf dem Gebiet der Negativen und Hassenden bin ich einfach nicht so gut.Wenn es nicht mit Intellekt geht, dann vielleicht mit Emotionen. Hass und Liebe sind ja nur 2 Seiten der gleichen Medaille.

  4. Ich hoffe, dass die neuerliche Bewegung der Jugend anhält und doch längerfristig etwas bewirken kann. Der Vorschlag Trumps – wundert der uns wirklich? Der passt zu ihm.

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