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Die beiden Koreas und die Olympischen Winterspiele

Morgen findet die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele im südkoreanischen Pyeongchang statt.

Im Vergleich zu den Spielen im russischen Sotschi und dem brasilianischen Rio de Janeiro sind die 9 Milliarden Dollar Baukosten in Südkorea vergleichsweise preiswert, wie die Printausgabe der ZEIT heute schreibt.

Nach einem russischen Dopingskandal sind viele russische Athleten zunächst gesperrt worden, wenngleich der Internationale Sportgerichtshof diese Sperrung für rechtswidrig erklärt hat, aus Mangel an Beweisen.

Anstelle der sportlichen Disziplin rückt somit auch die juristische Disziplin nach Olympia, in der es gilt, die Teilnahme möglichst vieler als gedopt vermuteter Sportler juristisch doch durchzusetzen.

Immerhin hat der Sport auch nach wie vor etwas Verbindendes, denn die beiden Gegner Nord und Südkorea, die eben noch mit einem Atomkrieg liebäugelten, werden zur Eröffnungsfeier unter einer gemeinsamen Flagge einmarschieren und im Eishockey der Frauen sogar als gemeinsames Team spielen, was zuletzt 1948 im damals noch vereinten Korea stattgefunden hatte.

Zwar hat Nordkorea schon vehement zurückgewiesen, während der Winterspiele einen Dialog mit den USA führen zu wollen, aber immerhin zeichnet sich ein bisschen Entspannung zwischen den beiden Koreas ab. Sport hat neben allen Dopingvorwürfen immerhin nach wie vor auch dem Gedanken des friedlichen Wetteiferns miteinander um einer Sache willen.

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