Heute schon Kreide gegessen ?

Der Ausdruck „Kreide (fr)essen“ geht zurück auf ein Märchen der Gebrüder Grimm: in  „Der Wolf und die sieben Geißlein“ verstellt sich der gefährliche Wolf, um für die Geißlein wie ihre Mutter zu klingen, mit süßer, angenehmer Stimme, indem er zuvor Kreide isst (wobei mit Kreide vermutlich Kirschmus gemeint ist, der preußisch als Kreide bezeichnet wurde und die Stimme sanft machen sollte).

Wer Kreide isst, ist normalerweise ein unangenehmer Zeitgenosse, verstellt sich aber, meist um eines nicht uneigennützigen Zieles wegen.

Haben Sie heute schon jemanden getroffen, der Kreide gefressen hat ? Naja, dann kennen Sie ja vermutlich seine Motive: nett klingen, um ein Ziel zu erreichen. Brauchen Sie nicht drauf hereinzufallen.

Hier ein Klassiker zum Anhören: zwar nicht das obengenannte Märchen, sondern besser: Peter und der Wolf von Sergej Prokofjew.

 

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