Manchmal muss es eben deutlich sein

Es gibt ja Namen, die man vielleicht nicht beim ersten Hören auch gleich richtig schreiben könnte. Leutheusser-Schnarrenberger. Ossietzky. Kowalski. Prezewalsky.

Darum ist es sicher sinnvoll, doch einmal nachzufragen und sich das Ganze buchstabieren zu lassen. Dann klappt es auch mit dem Namen.

Kleiner biblischer Verweis zum Thema, aus Jesaja 43.

43 1 Und nun spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!

An dieser spricht Gott das Volk Israel direkt an. Es ist nicht eines unter vielen, sondern Gott kennt es ganz genau, jeden einzelnen daraus.

Im Folgenden wird Jesus diese Vorstellung öffnen für alle Menschen, die den Willen Gottes tun.

Und das ist eine gute und befreiende Nachricht für alle Menschen, denn dieser Gott, der einen jeden bei seinem Namen nennt und kennt, schreibt damit jedem einzelnen eine ganz besondere Würde zu.

Auch, wenn Ihr Chef in der Arbeit vielleicht gerne eine Nummer aus Ihnen machen würde (oder auch jemand anders), bei Gott sind Sie etwas ganz Besonderes, er kennt Ihren Namen und er kennt Sie von Grund auf. Denn er hat Sie geschaffen. Wie auch immer er das gemacht hat, auf dem Wege der Evolution vermutlich.

Gott wollte, dass es Sie gibt und er hat etwas ganz Besonderes vor mit Ihnen und Ihrem Leben. Es gibt nur einmal Sie auf der ganzen Welt und es wird nur einmal Sie auf der ganzen Welt geben für alle Ewigkeiten.

Drum gehen Sie hinaus in die Welt mit der Gewissheit, dass Sie gewollt sind, dass Sie gebraucht sind, und zwar nicht von Ihrem Chef in letzter Instanz, sondern primär und zuallererst von dem Erschaffer der Welt und aller Existenz. Wenn das nicht eine gute Nachricht ist.

Die folgende Stelle wird man in diesem Zusammenhang nicht so verstehen dürfen, dass Jesus die Verwandtschaft zu seiner wirklichen Mutter und seinen wirklichen Brüdern ablehnen würde. Vielmehr ist es sicherlich so gemeint, dass err den Familienbegriff auf alle ausweitet, die den Willen Gottes tun. Und da sind Sie dann sicherlich auch mit drin.

Mit 12,46ff

46 Als er noch zu dem Volk redete, siehe, da standen seine Mutter und seine Brüder draußen, die wollten mit ihm reden.

47 Da sprach einer zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen mit dir reden.

48 Er antwortete aber und sprach zu dem, der es ihm ansagte: Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder?

49 Und er streckte die Hand aus über seine Jünger und sprach: Siehe da, das ist meine Mutter und das sind meine Brüder!

50 Denn wer den Willen tut meines Vaters im Himmel, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter.

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