Hurra! Maschinen nehmen Menschen die Arbeit ab – oder weg?

Zuerst die gute Nachricht. Maschinen nehmen den Menschen die Arbeit ab.

Nun die schlechte Nachricht. Maschinen nehmen den Menschen die Arbeit weg.

Gut in dem Sinne, dass stupide und blödsinnige Arbeiten, die bisher Menschen anödeten, nicht mehr von Menschen getan werden müssen, zumindest immer weniger. Der Mensch, biblisch gesehen das Ebenbild Gottes, ist vielleicht doch nicht zur Fließbandarbeit geschaffen.

Der negative Aspekt an dieser Entwicklung ist, dass Menschen, die keine stupide Arbeit mehr haben, auch kein Einkommen mehr haben. Und sei die Arbeit auch noch so stupide.

Insofern müssen auf Dauer wohl Konzepte gefunden werden, damit man mit dieser Entwicklung in irgendeiner Weise konstruktiv umgehen kann. Ein Gedanke ist das Grundeinkommen für alle, wobei fraglich ist, ob es denn funktionieren kann. Es würde zum einen die Verwaltung verschlanken, zum anderen müssten Arbeitslose nicht Jobcenter aufsuchen und irgendwelche anderen stupiden Arbeiten annehmen, zum dritten könnten womöglich Arbeitsuchende, die sich mit dem Grundeinkommen zumindest in kleinem Umfang ihre Wohnung weiterhin leisten könnten und ihren Lebensunterhalt gesicherte wüssten, kreativ an neue Arbeitssuche herangehen und müssten eben nicht jede noch so dumme Arbeit verrichten. Oder falls doch, hätten sie das Finanzielle, wenn auch dünne Polster im Hintergrund, dass sie den Arbeitgebern für diese Art von Arbeit mir Geld ab verlangen könnten.

Die Utopie in der Science-Fiction-Serie Star Trek ist beispielsweise die, dass Menschen gar nicht mehr für Geld arbeiten, sondern, um sich selbst und die Allgemeinheit, also im Grunde die ganze Menschheit, voranzubringen. Aber das wird wohl noch ein paar Jährchen eine Utopie bleiben, vielleicht auch für immer. Ja, vermutlich für immer. Dafür ist der Mensch zu individuell. Danach bräuchte man Konzepte, dass es nicht einige Superreiche gibt, viele Menschen aber arm sind und von der Hand in den Mund und nur von heute auf morgen leben.

Zum Thema interessant ist auch der folgende Artikel über den nahe bei San Francisco gelegenen Ort Stockton und den Versuch, dort ein Grundeinkommen zu etablieren, zumindest testweise für 100 Menschen.

http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-12/grundeinkommen-usa-silicon-valley-armut-bekaempfung/komplettansicht

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