Mehr Islamunterricht an bayerischen Schulen

Was für Islamhasser, die sich gerne etwas neutraler und euphemistischer als sogenannte „Islamkritiker“ bezeichnen, der blanke Horror und ein Anzeichen von völliger Überfremdung sein dürfte, ist in Wirklichkeit wohl eine sehr sinnvolle, gute und verantwortungsvolle Sache.

Im letzten Schuljahr nahmen in Bayern etwa 15500 Schülerinnen und Schüler am Pilotversuch islamischer Religionsunterricht in der Schule teil. Denn, Religionsunterricht sinnvoll gestaltet, hilft, das Leben besser zu verstehen, seinen religiösen Sitz im Leben zu finden und zu festigen und zugleich gegen radikale Ansichten verteidigen zu lernen.

Sobald nämlich eine Religion aus abgeschlossenen Gesellschaften und Hinterhöfen herausgeholt und qualifiziert diskutiert und betrachtet wird, haben radikale Denker es schwer und können Menschen nicht mehr oder zumindest nicht mehr so leicht mit intolerantem Gedankengut infiltrieren. Deswegen ist Religionsunterricht in den Schulen sicherlich ein wesentlicher Pfeiler gegen radikale Tendenzen im Islam, wie natürlich bereits auch in anderen Religionen, zuvörderst dem Christentum, welches ja ebenso im schulischen Religionsunterricht behandelt wird.

Denn da, wo man reflektiert mit gut ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrern auch kritische Passagen diskutieren und hinterfragen kann sowie die grundlegenden ethischen Konzepte, denen man sich anschließen kann, erarbeiten kann, hilft Religionsunterricht an öffentlichen Schulen, eine verantwortungsbewusste und tolerante Gesellschaft zu entwickeln.

Die Gedanken der Schülerinnen und Schüler von heute sind unsere Gesellschaft von morgen.

Drum kann man nicht einfach sagen, man wolle den Islam nicht, wie oben genannte Islamhasser es tun, sondern muss anerkennen, dass sich ein großer Teil der Gläubigen dieser Religion ebenfalls hohen ethischen und moralischen Ansprüchen verpflichtet fühlt, ein Gedanke, dem auch Hans Küng mit seinem Projekt Weltethos nachgeht. Will man umgekehrt mehr Christentum haben, dann müsste man einfach mehr missionieren und mehr Gläubige aktivieren. Einfach zu sagen, der Islam solle doch bitte verschwinden, das Christentum aber zunehmen, ist ja keine zielführende Lösung. Es gibt einfach viele Menschen, die Moslems sind und diese gilt es verantwortungsvoll im schulischen Rahmen zu erreichen.

Verantwortungsvoller Religionsunterricht bedeutet eine verantwortungsvolle Gesellschaft von morgen. Wohl auch aus diesen Gründen will der bayerische Kultusminister Spaenle den Islamunterricht an bayerischen Schulen weiterhin beibehalten und sogar ausbauen. Denn dies ist eine sinnvolle Investition in Toleranz, Religionsfreiheit, Demokratie und Sicherheit. Die Lehrer sind die Wächter des Staates. Was sie Schülerinnen und Schülern vermitteln können, schützt den Staat und schützt die Art zu leben, die man in einer Demokratie wie in Deutschland, die sich dem Grundgesetz verpflichtet fühlt, auch beibehalten möchte.

https://www.focus.de/regional/muenchen/bildung-spaenle-fuer-ausweitung-von-islamunterricht-an-den-schulen_id_8189972.html

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