Brot statt Böller?

Brot knallt bekanntlich nicht so laut wie Silvesterkracher. Auch ist von Brot nicht bekannt, dass es einem das Trommelfell zerreißen oder so wie eine Rakete beispielsweise das Gesicht verbrennen könnte, wenn man mal von einer Mehlstaubexplosion in einer Bäckerei absieht. Umgekehrt haben Raketen und Knallkörper bislang noch nirgendwo Nahrungsmittelknappheit lindern können. Und hier ist dann der Punkt, weshalb jedes Jahr vor der großen Knallerei die Aktion mit dem oben genannten Titel wieder ins Leben gerufen wird. Sicher nicht ganz zu Unrecht, denn mit einer Spende schützt man die Gesundheit von gleich zwei Menschen, die von Leuten, die unter Hunger leiden, und die eigene, weil einem weniger Kracher ums Trommelfell blasen. Dennoch ist diese Aktion natürlich zugespitzt exemplarisch, denn spenden gegen den Hunger könnte man das ganze Jahr über. Allerdings ist es wohl ganz sinnvoll, einen Teil des zu verknallenden Geldes doch lieber in den Erhalt von Menschenleben zu investieren, als ungefiltert in die dieselgeschwängerte Luft zu pusten. Vielleicht sogar das ganze Geld. Aber nach Silvester dürfte man gerne weiterhin darüber nachdenken, ob man nicht generell die ein oder andere Hilfsorganisation dauerhaft unterstützen möchte. Dann darf man auch ein bisschen knallen zu Silvester, wenngleich die Betonung auf ein bisschen liegt.

Unter folgendem Link beispielsweise könnte man etwas gegen den Hunger auf der Welt spenden.

https://www.brot-fuer-die-welt.de/gemeinden/brot-statt-boeller/

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