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Streit zur besinnlichen Zeit? Muss nicht sein. Drei Tipps.

Gerade, wenn es in der sogenannten besinnlichen Zeit vor und zu Weihnachten harmonisch und entspannt zugehen soll, knallt es bei vielen Paaren und in vielen Familien. Warum eigentlich? Hier drei einfache, aber effektive Tipps, wie man das vermeiden kann.

Die Ursachen für Streit in dieser Zeit sind meistens überzogene Erwartungen und eine ungewohnte Beziehungsintensität.

  • Erwartungen

Zu Weihnachten soll alles harmonisch sein und die Familie mal endlich doch bitte so funktionieren, wie eine richtige Familie funktionieren müsse, so denken viele. Man projiziert dann auf andere Paare oder Familien ein vermeintliches Ideal, was einen selber schonmal unter Druck setzt. Gehen Sie mal davon aus, dass es die Idealfamilie oder das ideale Paar nicht gibt, sondern dass jede Beziehung immer im Fluss ist und immer wieder nachjustiert und gepflegt werden muss.

Zu Weihnachten haben viele Leute relativ viel Stress, weil sie das Fest vorbereiten, andererseits soll es aber sehr entspannt sein. Das beißt sich natürlich schon mal per se. Wie entkommt man dem Ganzen? Versuchen Sie, Ihre Erwartungen etwas Herunterzufahren. Denn wer hohe Erwartungen hat, kann eigentlich nur enttäuscht werden. Stellen Sie sich mal folgende Fragen.

Ist es nötig, sich unbedingt etwas zu schenken? Vielleicht schenken Sie sich gegenseitig lieber Aufmerksamkeit, anstatt nach dem ultimativen Geschenk zu suchen?

Muss das Essen perfekt sein? Vielleicht verbringen Sie Heiligabend so, wie einige Leute es tun, lieber mit einem entspannten, einfachen Essen, z.b. Würstel mit Kartoffelsalat?

  • Beziehungsintensität

Die einen Menschen sind zu Weihnachten alleine, was sie unter Stress setzt, die anderen haben viel Besuch, was auf andere Art und Weise zu Konflikten führen kann, weil man auf einmal dauerhaft unter Leuten und in Beziehung ist. Wenn Sie jetzt schon absehen können, dass Sie zu Weihnachten tendenziell allein sein könnten, recherchieren Sie doch mal im Internet, welche Angebote es gibt für Leute, denen es so geht wie Ihnen, die aber dagegen etwas tun wollen. In einigen Kirchen werden Sie dort Angebote finden oder auch in anderen Einrichtungen. Lassen Sie sich aber bitte nicht von irgendwelchen Sekten ködern, sondern suchen Sie sich seriöse Angebote.

Wenn bei Ihnen zu Weihnachten viel los ist, wundern Sie sich nicht, dass das manchmal in Stress ausarten kann. Denn wenn man den ganzen Tag unter Leuten ist und das Ganze dann auch noch harmonisch sein soll, ist das in sich schon ein gewisser Widerspruch. Schaffen Sie sich kleine Auszeiten. Bewegen sie sich. Machen Sie einen Spaziergang, meinetwegen auch alle zusammen. Gehen Sie mal eine Zeit lang in ein eigenes Zimmer und entspannen sich dort, lesen Sie ein paar Seiten Zeitung oder ein Buch. So, wie sieht das normalerweise auch tun. Danach gehen sie wieder zurück in die Gemeinschaft. Telefonieren Sie an den Feiertagen mal mit dem einen oder anderen Freund, um auch eine andere Sicht mit in die heimelige Atmosphäre zu bringen, eine Außenperspektive von der Welt da draußen.

Vermeiden Sie auch neuralgische Themen, die man zwar generell vielleicht mal besprechen sollte, aber besser nicht zu Weihnachten. Über Politik zu diskutieren kann immer ein Streitthema sein, das Thema Religion ebenfalls, auch, wenn Weihnachten natürlich ein religiöses Fest ist. Schreiben Sie sich nicht auf die Fahnen, nun eine Beziehungs- oder Familienproblematik genau in der Weihnachtszeit lösen zu wollen oder zu müssen, die Sie bisher nicht zu lösen vermochten. Versuchen Sie stattdessen lieber, eine angenehme Atmosphäre herzustellen und gestalten Sie auf diese Weise Beziehungen neu.

  • Der innere Blick

Versuchen Sie, nicht problemorientiert auf das weihnachtliche Geschehen zu blicken, sondern lösungsorientiert. Will heißen, versuchen Sie, zu sehen, was Sie alles an Gutem erfahren, anstatt auf das zu blicken, was vielleicht nicht so passt oder was fehlt. Wenn Sie mit Familie oder Partner feiern, versuchen Sie, dankbar dafür zu sein, dass es diese Menschen gibt. Wer weiß, wie es in einem Jahr sein wird? Falls Sie alleine feiern, versuchen Sie, auch dafür eine Art Dankbarkeit finden zu können in der Art, dass Sie sagen, ich habe die Möglichkeit, nun selbst etwas zu gestalten. Vielleicht gehe ich hinaus in eine Kirche, suche mir eine Veranstaltung, wo ich Menschen treffen und kennenlernen kann oder mache etwas in dieser Art. Versuchen Sie, dankbar zu sein für das, was sie von Gott geschenkt bekommen haben, für den Augenblick und für ihre Zukunft. Und auch für all das, was Sie bisher erleben durften.

Dann klappts auch mit Weihnachten.

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