Die Zeitschrift Spiegel und ihr seltsames Verhältnis zu Weihnachten

Jedes Jahr ist es wieder soweit zur Weihnachtszeit, wo der Spiegel, ein doch ziemlich religionsfernes Blatt mit religionsfernen Lesern, auf mindestens einer Titelseite wieder irgendetwas mit Weihnachten zu bieten hat. Dieses Jahr sieht man Maria und Josef vor der Krippe, welche keine Grippe sondern ein Amazonkarton ist, in welchem das Jesuskind liegt. Maria und Josef unterhalten sich mit dem Tenor, oh, das haben wir doch gar nicht bestellt, können wir es zurückgeben? Das wahre Thema ist dann also auch nicht Weihnachten, wie zunächst das Titelbild suggeriert, sondern irgendwas mit Onlinehandel und wie er das Leben der Menschen doch revolutioniere.

Inkonsequent ist diese weihnachtliche Inszenierung jedes Jahr von Neuem, wo man doch sonst von Religion beim Spiegel eigentlich gar nichts hält. Um aber die Verkaufsquote zu steigern ist dieses Mittel dann doch jedes Jahr wieder von Neuem recht. Böse Religion, es sei denn, man kann damit Geld verdienen.

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