Von Ablaßhandel bis Zölibat. Das „Sündenregister“ der katholischen Kirche

Mit Klischees über die Kirche müssen sich viele Menschen, die diese Kirche nicht nur als menschenfeindlichen Machtfaktor sehen, in Diskussionen auseinandersetzen. Bei Gesprächen am Arbeitsplatz oder in der Mensa, auf WG-Partys oder Familienfeiern, aber auch in den Sozialen Kommunitäten im Internet, begegnen einem dabei die immer gleichen Angriffsformationen. Das „Sündenregister“ der Katholischen Kirche ist in den Augen des modernen, aufgeklärten, religionsfernen Menschen ellenlang.

Die Kirche wird von außen mit Kritik und Forderungen konfrontiert und muß auch innerhalb ihrer Mauern manche Zerreißprobe bestehen. „Seit der Aufklärung ist die Vernunft an die Stelle der Religion getreten!“ heißt es dann etwa. Oder: „Die Kirche hat die Wissenschaft immer bekämpft – und tut es bis heute!“ Oder: „Der Wahrheitsanspruch der Kirche führte immer wieder zu Kriegen!“ Oder: „Die Kirche hat im Dritten Reich total versagt!“ Oder: „Die Kirche ist durch zahllose Mißbrauchsfälle völlig diskreditiert!“. Oder – besonders im Reformationsgedenkjahr: „Die kirchliche Einheit scheitert am Unwillen Roms!“

Der Philosoph und Publizist Josef Bordat nimmt sich 36 populäre religions- und kirchenkritische Thesen vor und setzt ihnen mit Kenntnisreichtum und Besonnenheit historische und systematische Fakten entgegen. So entsteht eine sachliche und differenzierte Darlegung von Geschichte und Wesen der Katholischen Kirche, die allen Diskussionsteilnehmern mit Interesse an einer informierten Sicht zu einem begründeten Urteil über eine der umstrittensten Einrichtungen der Menschheit verhelfen will – von A wie „Ablaßhandel“ bis Z wie „Zölibat“.

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