Texas: Sutherland Springs 

Nur einen Monat nach dem schwersten Schusswaffenattentat in den USA, bei dem es bei Las Vegas 58 Tote gab, erschoss gestern ein junger Mann 26 Personen, die gerade zu einem Gottesdienst in einer Baptistenkirche anwesend waren. Präsident Trump sagte, die USA hätten kein Schusswaffenproblem, sondern ein Problem mit geistiger Gesundheit.

In Bezug auf die Attentäter kann man dieser These wohl zustimmen, wird jedoch wohl hinzufügen, dass solche Attentäter ohne Schusswaffen natürlich bei weitem nicht derartiges Unheil anrichten könnten. Insofern gibt es offensichtlich doch auch ein Problem mit zu viel Schusswaffen in den USA. Ändern wird sich aber vermutlich nichts. Denn die These der Waffenlobby lautet, wenn jeder eine Waffe dabei hätte, wären ja alle sicher. Die Leute in der Baptistenkirche hatten keine Waffen dabei, wie es scheint. Und sie würden vermutlich wohl auch nie welche dabei haben. Insofern ist das Waffenlobbyargument etwas aus der Luft gegriffen. Aber das stört ja keinen großen Geist.

http://www.zeit.de/gesellschaft/2017-11/sutherland-springs-schiesserei-kirche-soldat-donald-trump

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