Alexa, Google home und Co

Die Sprachassistenten, die es derzeit gibt, lauschen, sofern man es zulässt, unentwegt bei jeder Unterhaltung mit und speichern Sprachdaten auf den jeweiligen Servern der Firmen. Missbrauch sei natürlich ausgeschlossen. Auch, wenn man das gerne glauben mag und dies vielleicht auch so ist, zumindest solange, solange die Server in demokratischen Staaten stehen, ist es fraglich, ob die Assistenten das leisten, was sie vorgeben. Alexa, mach das Licht an. Alexa, wie warm wird es morgen? Ok Google, mach das Licht wieder aus. Ok Google, wer war Immanuel Kant? Google liest aus Wikipedia vor. Und so weiter. Das, was diese Assistenten derzeit können, ist ja ganz nett, aber andererseits kann man auch ohne weiteres schnell auf die jeweilige app klicken. Ok Google, stell mir den Wecker auf so und so viel Uhr. Kann man natürlich auch selber machen. Und hinterlässt dann keine derartige große Datenspur auf den Servern. Vielleicht haben die Assistenten eine gewaltige Zukunft vor sich. Aber momentan wirkt die Kosten-Nutzen-Rechnung auf mich noch etwas mager. Schalte ich mir meinen Wecker selber ein, klicke selber auf die Wetter-App oder gegebenenfalls auf eine App, die dann über eine ferngesteuerte Steckdose überall im Haus oder in der Wohnung eben die Lichter ein und ausschaltet. Mit Sprache braucht man das eigentlich nicht unbedingt zu tun. Kann man machen, muss man aber nicht.

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  1. Tobias sagt:

    Aber immerhin werden Arbeitsplätze geschaffen, da sich ja irgendwer die Gespräche anhören muss.

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