Hallenbad

Ist das Wetter schlecht, Regen fällt vom Himmel und die Temperatur sinkt auf 4 Grad, kann einem der unerhörte Gedanke kommen, ein Hallenbad aufzusuchen. Eine gute Idee, die an einem solchen Tag etwa auch eine Million anderer Münchner hat.

Hat man dann das Glück, eine Umkleidekabine gefunden zu haben und durch die Dusche und das WC hindurch zu sein, wobei man in letzterem in irgendeiner Flüssigkeit steht, die bestenfalls das Wasser aus dem Schwimmbad ist, gelangt man in die Schwimmhalle selbst. Ist diese nun verglast und besitzt auch andere harte Flächen wie beispielsweise Betonwände, die den Schall der gut besuchten Halle hervorragend reflektieren, beginnt man bereits akustisch in den Schallwellen zu schwimmen. Dieses unsichtbare Wellenbad wird noch verstärkt durch das laute Geschrei aufgeregter Rutscher aus den Röhren der Wasserrutschen, die ebenfalls in die Schwimmhalle münden. Hat man dann noch zwischen all den Besuchern einen Platz im feuchten Nass gefunden, kann das Vergnügen auch schon losgehen.

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