Kinderarmut

Mehr als jedes fünfte Kind in Deutschland gilt als arm. Manchmal ist diese Armut nur temporär, einige Jahre beispielsweise. Angenehm für die Betroffenen ist das Ganze sicherlich in keinster Weise. Hier ist allerdings nicht die Armut im Vergleich zu anderen Ländern gemeint, also nicht beispielsweise zu einem armen Land in Afrika, sondern die verhältnismäßige Armut in Bezug auf den durchschnittlichen Lebensstandard in Deutschland. Wenn ein Kind beispielsweise nicht mit ins Kino gehen kann, obwohl alle anderen Freunde gehen, gilt es als arm. Zumindest dann, wenn derartige Vorfälle sich auf mehrere Bereiche des Lebens beziehen. Wenn ein Kind beispielsweise nicht in den Urlaub fahren kann, sich nicht ohne weiteres etwas angemessenes zum Anziehen leisten kann, gewisse Utensilien für die Schule nicht kaufen kann, dann hat es das Gefühl, irgendwie nicht dazu zu gehören. Auch, wenn selbst bei einem solchen Kind der Lebensstandard natürlich höher ist, als in manch anderen Ländern der Erde, spürt das Kind eine starke Ausgrenzung aus der Gesellschaft. Und das ist dramatisch, weil man doch für meinen würde, gerade in Deutschland, einem der reichsten Länder der Welt, müsste so etwas ohne allzu große Probleme vermieden werden können.

Mehr zum Thema kann man hier lesen.

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