Gravitationswellen

Vor einigen Tagen ist es gelungen, etwas nachzuweisen, was etwa vor 100 Jahren Albert Einstein theoretisch postuliert und formuliert hatte, von dem er aber nicht sicher war, ob man es jemals würde wirklich nachweisen können. Gravitationswellen sind gewissermaßen ein kaum wahrnehmbares Zittern im Raum. Sie entstehen dann, wenn zwei Neutronensterne verschmelzen. Das sagt einem als Laie natürlich nicht allzuviel, man freut sich aber trotzdem mit, dass da wohl etwas Besonderes passiert ist. Das besondere an der Sache ist, dass die Astronomie nun gewissermaßen nicht mehr Stummfilme schauen muss, sondern Filme mit Ton, wenn man es mal aufs Fernsehen überträgt. Bisher war man darauf angewiesen einzig und allein auf Lichtsignale. Nun, mit der Erfassung der Gravitationswellen, hat man noch eine zweite Messmöglichkeit, mit der man auf Dauer, so glaubt man, das Weltall noch wesentlich genauer vermessen und bestimmen kann.

Für das alltägliche Leben des normalen Bürgers ändert sich damit vorerst wahrscheinlich nicht allzuviel bzw eigentlich gar nichts. Aber auf Dauer wird man vielleicht einmal wissen, wo das Unendliche Weltall den enden wird. Wobei das natürlich ein Oxymoron ist. Was kein Ende hat, kann ja auch nicht enden. Insofern sind wir Menschen auf Dauer wohl ein wenig schlauer, auf die Frage, warum es alles gibt, bekommen wir aber mit den Naturwissenschaften vermutlich trotzdem nie eine Antwort. Immerhin können wir aber immer mir erklären, wie etwas entstanden ist. Die Warum-Frage bleibt dagegen bestehen.

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. dierkschaefer sagt:

    Läuft das auf „intelligent design“ raus?

    https://polldaddy.com/js/rating/rating.js

  2. theolounge sagt:

    Nö. Will Gott nicht beweisen.

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