15000

Gestern ging diese Zahl durch die Medien und eigentlich wollte ich schon gestern ein paar Zeilen dazu schreiben. 15.000 kann alles mögliche sein. Sind es beispielsweise 15000 €, so kann man sich in der Regel glücklich schätzen. So glücklich ist diese Zahl von gestern allerdings nicht, denn es geht um 15000 Kinder täglich, das meint jeden Tag, also Tag für Tag, also jeden einzelnen Tag, 15000 Kinder also, die jeden Tag sterben. Und zwar sterben sie nicht, weil das so sein müsste, sondern sie sterben, obwohl es vermeidbar wäre. Sie sterben wegen schlechten medizinischen Verhältnissen, schlechter medizinischer Versorgung oder Unterernährung. Und das im Jahr 2017. Höflich formuliert könnte man sagen, wie peinlich. Realistisch formuliert muss man aber sagen, was für eine Katastrophe. Genug Essen gibt es ja eigentlich auf der Welt, genug Medikamente auch, sie müssten nur die jeweiligen Empfänger und Bedürftigen auch erreichen. Es sind aber zum einen auch regionale Konflikte, in denen Konfliktgruppen verhindern, dass Ärzte und Hilfsorganisationen tätig werden können. Und die auch verhindern, dass Geld ankommt, welches stattdessen lieber irgendwo bei einigen wenigen Leuten versickert. Es ist zum anderen also nicht so, dass allein irgendwie der Westen nur einseitig versagt hätte. Das Problem ist vielschichtig. Afrika fällt einem in dieser Hinsicht ein, welches seit Jahrzehnten am Tropf der Entwicklungshilfe hängt, die aber trotzdem nicht allzu gute Fortschritte macht. Was bleibt also? Weitermachen, guter Hoffnung sein und beten. Am besten alles zusammen.

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