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Der Papst und eine heilige Flucht

Papst Franziskus redet nicht nur, er handelt auch. Unter anderem dafür erntet er viel Anerkennung, nicht nur unter Katholiken. Kürzlich hatte er wieder einmal Häftlinge in einem Gefängnis besucht und zum Essen in einer Basilika eingeladen, um die 20 Leute. Danach waren es aber nur noch 18. Denn zwei hatten die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und das Weite gesucht. Ihre Strafe hatten sie schon abgesessen, standen aber weiterhin unter Aufsicht, weil sie offenbar als nicht ganz ungefährlich galten. Durch die Brille der Erfolgsethik betrachtet würde man sagen, gut gemeint, aber Ziel leider verfehlt. Durch die Brille der Gesinnungsethik muss man allerdings anerkennend sagen, gut gemeint, auch wenn das Ziel leider nicht vollständig erreicht wurde. Das Ganze soll man aber nicht zynisch klingen, sondern ist einfach nur eine Betrachtungsweise. Insgesamt ist es in der Tat sehr anerkennenswert, wenn jemand, der es eigentlich überhaupt nicht nötig hätte, sich um aus der Gesellschaft ausgestoßene Menschen kümmert. Wenn dann mal eine Sache wie oben erwähnt passiert, was soll’s.

http://katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/haftlinge-nutzen-mittagessen-mit-papst-zur-flucht

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