Welcome to Jamaica and have a nice day

Nachdem die Bundestagswahl in Deutschland seid nicht allzu langer Zeit abgeschlossen ist, ist nun die Zeit für Sondierungsgespräche. Die Union könnte zusammen mit den Grünen und der FDP die nächste Bundesregierung stellen. Das macht einerseits Sinn, weil die Wähler, also die Bürger Deutschlands, so gewählt haben. Sie haben sich nicht eindeutig für eine Partei entschieden, sondern verschiedene Aspekte des politischen Angebots gewählt. Es entspricht somit dem Wählerwillen, dass die gewählten Parteien versuchen, im Konsens miteinander die bestmöglichen Aspekte im Rahmen der jeweils eigenen Möglichkeiten in eine sinnvolle Politik umzusetzen.

Ein wenig nachdenklich macht in diesem Zusammenhang jedoch, dass die SPD, die zweitstärkste Kraft bei der Bundestagswahl wurde, von vornherein klar machte, sie wolle in die Opposition gehen. Das heißt ja gewissermaßen, dass alle Wähler, die wollten, dass die SPD politisch tätig wird, nun in die Röhre schauen. Denn die SPD-Wähler haben sie doch gewählt, damit sie Politik macht, nicht damit sie als Opposition immer nur dagegen ist. Natürlich ist es nachvollziehbar, dass die SPD Sorge hat, in einer großen Koalition aufgerieben zu werden. Aber andererseits haben die Wähler eben die Union und die SPD als die größten Fraktionen gewählt, damit diese Politik machen. Und Politik macht man eigentlich eher nicht, wenn man sich von vorne herein von ihr auf der Oppositionsbank verabschiedet. Das war doch wohl kaum im Sinne der SPD-Wähler.

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