Zum heutigen Welttag der Lehrer

Lehrer kennt jeder hierzulande, besonders aus der eigenen Erfahrung, als man selber jung war. Deswegen meint jeder, mitreden zu können, wenn es um das Thema geht. Das ist sicher zum Teil auch richtig. Und viele Eltern lernen Lehrer gleich noch einmal kennen, wenn nämlich ihre Sprösslinge selbst in die Schule gehen. Der Rest der Familie geht indirekt gleich mit. Wahrscheinlich nehmen viele Eltern dabei wahr, dass sich die Lehrer der Jugend etwas von den heutigen Lehrern unterscheiden. Gewisse Verschiebungen gibt es immer.

Dabei kommt Lehrern ein hohes Maß an sozialer Verantwortung zu. Man schaue sich beispielsweise die Bundestagswahlen an und frage nach, welche Lehrer die jeweiligen Wählergruppen hatten. Wurden unterrichtet, dialektisch zu denken, Dinge von verschiedenen Seiten zu betrachten und demagogische Elemente zu enttarnen? Man schaue auch in die Industrie und die klugen Köpfe dort, die einst mal Schüler waren und Grundlagen für ihr Handeln in der Schule lernten. Ohne Lehrer keine Demokratie, kein wirtschaftlicher Aufschwung, keine kritische Erinnerungskultur.

Ohne Lehrer geht einfach nichts. Oder umgekehrt, es geht natürlich alles, aber nicht so gut. Ohne Lehrer müsste man alle Fehler noch einmal selbst machen.

https://www.unesco.de/bildung/welttage-bildung/lehrertag.html

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