Es es ist Sommerzeit und viele Menschen fahren in den Urlaub, gerne auch ans Mittelmeer, in dem es ja auch alle möglichen Haie gibt. Oder in die Karibik vielleicht, nach Australien oder sonstwohin, an die Ost- oder Westküste der USA, wo auch der große weiße Hai vorkommt.

Zeitgleich trifft man immer wieder auf Artikel, in denen klargestellt wird, dass der Hai doch gar nicht das Problem sei. 10 andere Dinge im Wasser seien doch wesentlich gefährlicher, irgendwelche Amöben beispielsweise, gehirnfressende Bakterien und so weiter. Und außerdem sei der Mensch ja überhaupt nicht in der Futterliste der Haie aufgelistet, zumindest dann nicht, wenn der Mensch ausreichend groß und der Hai ausreichend klein ist. Wenn es dann vielleicht doch einmal zu einem Haiangriff kommt, habe der Hai einen fälschlich für eine Robbe gehalten. Aus Sicht von Robben ist diese These nur bedingt belastbar und nicht allzu geeignet, um zu beruhigen. Auch sei es 75 mal wahrscheinlicher, von einem Blitz erschlagen zu werden, als durch einen Hai zu Tode zu kommen. Man müsste sich gewissermaßen über den Sechser im Meeres-Lotto freuen, wenn denn doch einmal ein Hai an einem selbst vorlieb nehmen sollte. Dann müsste man folgerichtig sogleich in den nächsten Lottokiosk gehen und einen Schein ausfüllen. Oder vielleicht humpeln, sofern man noch ein Bein hat. Vielleicht wäre es bei dem ganzen Glück durch Haie nur konsequent, einfach einmal zu benennen, was Sache ist: der Hai ist der Freund des Menschen. Kommt es zu einem Unfall, liegt es nur daran, dass man eben fälschlich für eine Robbe gehalten wurde, dass man dem Tier durch sein opferhaftes Verhalten den Appetit angeregt hat, dass der Hai vielleicht einfach nur Hunger gehabt habe, es aber nichts Persönliches sei, dass der Hai nur spielen wollte oder dass man sich in sein Revier vorgewagt hatte. Ins Meer nämlich. Denn in Süßwasserswimmingpools hört man so gut wie nichts von Haiattacken.

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